Tiefenbacher Straßenfest 2009

Nach doch eher unbeständigen und wechselhaften Wetterlagen im gesamten Juli, hatten wir mit unserem Termin doch wieder mal sprichwörtliches Glück – hätte der Samstagabend auch gerne noch etwas wärmer sein können, so konnten wir uns über beide Festtage doch nicht beklagen. Kurzum, wir konnten mit dem sommerlichen Wetter sehr zufrieden sein – wenngleich uns am Samstag kurz nach 20:00 Uhr ein kleiner Regenschauer doch etwas erschreckte, aber ebenso schnell vorbeiging, wie er gekommen war und die Sitzgelegenheiten rasch wieder abgetrocknet waren und benutzt werden konnten.

So waren die – zusammen mit den Sportfreunden organisierten – Shuttle-Busse ausgelastet und wir konnten wieder zahlreiche Festgäste begrüßen. An, vor und hinter den Theken wurde gearbeitet, um unseren Besuchern ein gewohnt ansprechendes Angebot zu präsentieren. Cafe, Bauernecke und Zelt waren darüber hinaus auch mit viel Mühe dekoriert, um es den Festleshockern einfach gemütlich zu machen und das dortige Angebot in schöner Atmosphäre genießen zu können. Neben den selbstgebackenen Kuchen war in der Bauernecke das typische Besen-Angebot zu erhalten und im Zelt eben die bekannten Festles-Klassiker.
Die Jugend übernahm wieder die Losbude und das im letzten Jahr renovierte mittlerweile schon leicht antike kleine Kinder-Karussell, welches sich an der Ecke beim alten Schulhaus drehte.

Für gute Blasmusik sorgten am Samstag die Musikfreunde aus Untergriesheim und Duttenberg, wobei der Gegenbesuch in Duttenberg auf dem Bockbierfest bereits absolviert wurde, und unser Termin in Untergriesheim für den 30. August beim dortigen Dorffest zum Frühschoppen vereinbart ist.

Durch bewährte HelferInnen und ganze Helferteams erfolgte die Versorgung der Gäste auch an der Waffelbude, dem Weizenbier und Pilsstand und etwas später auch an der Wein- und Sektprobe. Dort gab es mit einem Aperol-Mix-Getränk wieder mal was „Neues“ um das Angebot immer interessant zu halten. Und „neue Besen“ kehren nun mal gut – so dass der zunächst geplante Bestand durch „Stiftungen“ aus der Hausbar von Hartmut Kolb und Alois Zink ergänzt werden musste.
Die scharfe Wurst vom Lattasch-Stand, bzw. das dortige Team (…da muss man Nerven haben! ) wartete dann zu vorgerückter Stunde auf Kundschaft aus / von vor der Bar. Denn ab und zu muss zwischendurch auch was gegessen werden.

Über die Jahre merkt man eine altersbedingte Verlagerung der Aktivitäten von „zwische de alde Kerch und de Schul“ Richtung Wein- / Sektstand. Ab 22:00 / 22:30 Uhr konnte man aber doch „noch en Kiddel verdrache“ – so dass sich im Vergleich zum Vorjahr, als wir Samstags doch eher tropische und schwüle Witterung hatten, ab Mitternacht viele Besucher auf den Heimweg machten.

Durch Herrn Pfr. i. R. Schneider wurde am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein der Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Jakobus zelebriert. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Musikfreunde aus Höchstberg wieder in hervorragender Weise. Wieder hatten sich viele Gottesdienstbesucher auf dem Platz im Zentrum des Festes eingefunden um so den Sonntag zu beginnen. Wallfahrer wurden mit einem Pilgertrunk versorgt.
Der anschließende Frühschoppen war gut besucht und Höchstberg machte noch Unterhaltungs-Musik für unsere Gäste über die Mittagszeit. Während der Kirche liefen bereits die Vorbereitungen und die Salatproduktion für den Mittagstisch, welcher wiederum guten Zuspruch fand. Neben klassisch Spätzle mit Soß und Spießbraten, gab es diesen Mittagstisch auch in der Bauernecke als Angebot mit einem Schnitzel.

Nachdem Alois Zink die Höchstberger Musiker verabschiedet, und sich nochmals für die gelungene Gottesdienstumrahmung und den Frühschoppen bedankt hatte, legten wir eine mehrstündige blechmusikalische Pause ein.

Es war früher Sonntagnachmittag – die eigentliche typische „saure Gurken-Zeit“ auf jedem Fest. Wenn da nicht die Sportfreunde Tiefenbach wieder mal eine Idee gehabt hätten!
Nach dem im letzten Jahr durchgeführten Schlauchboot-Rennen, war nun um 14:00 Uhr ein Umzug historischer Fahrzeuge angesagt. Dieser führte von der alten Schmiede kommend durch die Allfelder Strasse, am Tiefenbach entlang und bei der Bushaltestelle wieder zurück an unserem Hauptzelt vorbei praktisch mitten durchs Fest. Ein Sitzplatz war somit automatisch Logenplatz. Es gab hierbei wirklich einige sehr interessante Fahrzeuge der Marken FAHR, HANOMAG, FENDT, DEUTZ, McCORMICK, UNIMOG, LANZ oder URSUS und einige Motorräder älteren und auch neueren Baujahres zu sehen. Das Ganze hatten Artur Knobel und sein Team super organisiert – Danke! Echt eine tolle Idee !!

Weitere musikalische Akteure in unserem Zelt waren dann im Verlauf des Sonntags noch die Musikkameraden aus Kochertürn und von den Billigheimer Musikanten, die den Abschluss übernommen hatten.

Montags erledigten wir dann den Abbau und gg. 18:00 Uhr erinnerte nichts mehr an die Hektik und den Umtrieb und die Geschäftigkeit der beiden Tage (… manche sagen ja „Montags ab 17:30 Uhr beginnt der schönste Teil vom Fest……………..“ ).

Abschließend den Anwohnern, den Kuchenspendern, Herrn Pfr. i. R. Schneider, den Gastkapellen, unseren flexiblen Lieferanten, Holger für die Beschallung, der Stadtverwaltung, dem Bauhof, der Firma BEKO-Ladenbau, unseren Gastkapellen, der Waffelbuden-Besatzung, dem Cafe-Team, der Wein- und Sektproben-Mannschaft, den Zapferinnen und Zapfern im Weizenbier- und Pilswagen, der Karussell- und Losbuden-Betreuung, der Salat-Mannschaft mit „Läufer“ Hubert Knobel, der Bauernecke-Crew, den Hauptzelt-Akteuren, allen Bedienungen, den Backhaus-Piraten und der Lattasch-Truppe und kurzum allen Helferinnen und Helfern, aber natürlich besonders unseren Gästen ( und den vielen Stammgästen darunter ) …….einen „Herzlichen Dank!!!“

Erfreulich war wieder die große Hilfsbereitschaft aller, und der Umstand, dass auch unser nunmehr 31. Tiefenbacher Straßenfest ohne „Randale“ verlief.

Von dieser Stelle wünschen wir alle unserem Klaus Schuster gute Besserung, er hat uns beim Fest, vor, während und danach, doch an verschiedensten Ecken gefehlt!

Die Vorstandschaft wünscht nun eine schöne und erholsame Ferien- und Urlaubszeit! Genießt die kommenden Wochen und kommt alle gesund wieder!

(…und dann freuen wir uns schon mal alle auf – na? ………….No. 32 ! )

Norbert Gurt

 

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