Endlich war es wieder so weit. Am Samstag, den 17. Mai, starteten wir um 6.45 Uhr mit dem Bus Richtung Bamberg zu unserem zweitägigen Ausflug. Auf einer Autobahnraststätte bei Würzburg machten wir den ersten Stopp für die obligatorische Brezelpause. Gut gestärkt fuhren wir danach weiter zum „Baumwipfelpfad Steigerwald“ im oberfränkischen Ebrach. Der 1.150 m lange Holzsteg, der sich langsam durch alle Etagen des Waldes schlängelt und in einem 42 m hohen Aussichtsturm gipfelt, verschaffte uns vielfältige Eindrücke und eine Vielzahl von Informationen rund um den Lebensraum Wald.
Danach ging es weiter Richtung Bamberg. Dort angekommen, war es Zeit für die Mittagspause, die man nutzen konnte, um fränkische Spezialitäten zu genießen oder sich einen ersten Eindruck von der Stadt zu verschaffen. Bei der sich anschließenden zweistündigen Stadtführung erfuhren wir viel Interessantes über die Geschichte der Stadt, die sich über sieben Hügel erstreckt und von den Flüssen Regnitz und Main durchzogen wird. Die Altstadt zeichnet sich durch ihre gut erhaltenen Bauten aus dem 11. bis 19. Jahrhundert aus. Sehr beeindruckend ist der romanische Dom mit dem Bamberger Reiter, seinen vier Türmen und zahlreichen Steinskulpturen. Ebenfalls bemerkenswert ist das alte Rathaus mit seinen kunstvollen Fassadenmalereien. Unter Bierkennern ist Bamberg vor allem für das aromatische „Rauchbier“ bekannt, das in zwei Brauereien der Stadt gebraut wird.
Von Bamberg aus fuhren wir weiter nach Coburg. Nach dem Hotelbezug brachte uns der Bus in die Innenstadt, wo wir in einer Brauereigaststätte einen schönen und geselligen Abend verbrachten.
Am nächsten Morgen stand die Veste Coburg auf dem Programm. Die Veste Coburg, auch die „Fränkische Krone“ genannt, erhebt sich mit ihren gewaltigen Wehrmauern, Türmen und Gebäuden hoch über der Stadt. Weithin sichtbar prägt sie nicht nur das Stadtbild, sondern die gesamte Landschaft im weiten Umkreis. Sehr beeindruckend waren die umfangreichen und wertvollen kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen, die sich dort bereits seit dem 18. Jahrhundert befinden.
Nach der Mittagspause in Coburg ging es weiter zur Actionarena in Marktzeuln, wo wir mit Kartfahren, Escape-Room und Billardspielen einen interessanten und spannenden Nachmittag verbrachten. Beim Kartfahren zeigte sich, welche bislang unbekannten Rennfahrertalente wir in unseren Reihen haben. Anschließend ging es zurück nach Tiefenbach, mit einem gemütlichen Abschluss beim Hubert in der Linde.
Ein herzlicher Dank gilt Volker für die perfekte Planung und Organisation dieses sehr schönen und interessanten Ausflugs.
