Vereinsausflug nach Thüringen

Zu unserem 2-Tages-Ausflug am vergangenen Wochenende 26./27. Juni 2010 konnten wir mit einen Bus von Zartmann und dem uns bereits gut bekannten Busfahrer Ralf in Tiefenbach kurz nach 06:00 Uhr starten. Die Fahrt führte uns nach Abholung der Abteilung Untergriesheim direkt nach Eisenach, wo um 10:40 Uhr eine Burgbesichtigung gebucht war. Diese Besichtigung einer der berühmtesten, deutschen Burgen, welche die UNESCO 1999 in die Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen hat,  war sicherlich für jeden interessant.

Die Brezelpause folgte dann nach dieser Besichtigung in gewohnter Weise am Bus.

Unser nächstes Ziel war Erfurt – in der „neuen“ Mitte Deutschlands – grüßte schon von Weitem das imposante Ensemble von Dom und St. Severi-Kirche – Wahrzeichen einer Stadt mit Jahrhunderte alter Tradition. Ralf parkte den Bus direkt am Domplatz und wir bestiegen einen der seit 1894 im Betrieb befindlichen historischen Straßenbahn-Waggons, in welchem wir durch eine Tourismus-Mitarbeiterin viel Interessantes zu Erfurt und dessen Geschichte mitgeteilt bekamen. Ein 30-minütiger Rundgang durch die historische Altstadt zur und über die Krämerbrücke bildete den Abschluß der Führung und anschliessend konnte man die Erfurter Fussgängerzone und Innenstadt auch noch auf eigene Faust erkunden. Die eine oder andere Thüringer Bratwurst fand hierbei auch ihr Ende.

Nach einer kurzen Weiterfahrt erreichten wir dann in Apfelstädt unser Hotel – Zimmerverteilung und –Bezug erfolgte reibungslos und am frühen Abend fanden wir uns zum gemeinsamen Essen ein. Das Büffet hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten, sodaß wir im Anschluss gut gestärkt in den Bereich der Hotelbar umzogen, wo wir für Musik durch einen Allein-Unterhalter gesorgt hatten. Der Abend verlief bei guter Stimmung harmonisch und ohne Zwischen– oder Ausfälle.

Je nach Laune verabschiedeten sich die Ausflugsteilnehmer dann früher oder später um ein paar Stunden Schlaf zu finden. Ab 07:00 Uhr erwartete uns dann ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und nachdem jeder wieder seien 7-Sachen gepackt hatte, fuhren wir nach Gotha weiter. Gotha wurde erstmals im Jahr 775 in einer Urkunde des Frankenkönigs Karl des Großen erwähnt und ist damit eine der ältesten Siedlungen Thüringens.  Von weitem sah man schon das Schloss Friedenstein, das sich auf einem Hügel über der Stadt erhebt – ganz in dessen Nähe parkten wir und hatten dann 1,5 Stunden Zeit, durch den weitläufigen Park und die Schlossanlage zu spazieren, sowie die am Sonntagmorgen noch recht verlassen wirkende Fussgängerzone zu besuchen.

Der Gothaer Marktplatz steht ebenfalls schon Jahrzehnte unter Denkmalschutz – und auch Martin Luther hat einige Jahre hier gewohnt, ebenso wie der bekannte Künstler Lucas Cranach. Von Gotha aus führt unsere Tour zu dem bekannten Wintersportort Oberhof auf dem / am Rennsteig. Auch dort gibt es neben den Sportstätten – z. B. der Biathlon-Bahn usw. einiges an Sehenswertem zu entdecken  ( für die Thüringer Bratwurst war dort auch ebenfalls gesorgt! ).

Bereits am Samstag hatten wir Überlegungen angestellt, das Fussballspiel der dt. National-Mannschaft gegen England in unser Ausflugsprogramm „einzuplanen“ – Am Sonntag vor der Abfahrt in Apfelstädt wurde das dann den Reise-Teilnehmern bekanntgegeben.

Wir fuhren von Oberhof über die A71 direkt durch nach Würzburg, wo uns Ralf an der alten Mainbrücke aussteigen ließ und sich verschiedene Gruppen dann am Main-Ufer, auf dem Marktplatz oder sonst in der Innenstadt in oder vor Lokalen Möglichkeiten suchten, das Spiel zu sehen. Nach dem Sieg sammelte uns Ralf wieder an der Mainbrücke ein und wir fuhren nach Tiefenbach zurück, wo wir kurz nach 19:00 Uhr vollzählig und gesund wieder eintrafen.

Abschliessendes Fazit – ein gelungener 2-Tagesausflug mit einen nahezu voll besetzten Bus, mit Teilnehmern aller Altersklassen ( von Sören und Lea bis zu Raimund und Karl ), mit einem tollen Programm, in einer schönen Gegend Deutschlands, bei „top“-Wetter, ohne Verkehrsstaus  und ohne auch nur die kleinsten Probleme. Die Abfahrtszeiten wurden immer pünktlich eingehalten und es lief einfach reibungslos – und zum Schluß auch noch das 4:1 … was will man mehr ??

Abschliessend bedankte sich Alois bei Busfahrer Ralf für seine Flexibilität und bei Volker für die Organisation und „Reiseleitung“ und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

Norbert Gurt

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