Tiefenbacher Straßenfest 2010

Nach der Hitzewelle seit Mitte Juni und dem doch eher unbeständigen und wechselhaften typischen „Frosch“-Wetter in der letzten Woche, hatten wir mit unserem Termin doch wieder mal sprichwörtliches Glück – hätte der Samstagabend auch gerne noch etwas wärmer sein können, so konnten wir uns über beide Festtage doch absolut nicht beklagen. Kurzum, wir konnten mit dem sommerlichen Wetter sehr zufrieden sein, waren doch die Sitzgelegenheiten stets gut besetzt und blieben Regenschauer zum Glück aus.

So waren die – zusammen mit den Sportfreunden – organisierten Shuttle-Busse ausgelastet und wir konnten wieder zahlreiche Festgäste – und auch viele Stammgäste – begrüßen. Die angepeilten 1.500 Bus-Nutzer haben wir leider knapp verfehlt! An, vor und hinter den Theken wurde gearbeitet, um unseren Besuchern ein gewohnt ansprechendes Angebot zu präsentieren. Cafe, Bauernecke und Zelt waren darüber hinaus auch mit viel Mühe dekoriert, um es den Festleshockern einfach gemütlich zu machen und das dortige Angebot in schöner Atmosphäre genießen zu können. Neben den selbstgebackenen Kuchen war in der Bauernecke das typische Besen-Angebot zu erhalten und im Zelt eben die bekannten Festles-Klassiker.
Die Jugend übernahm wieder die Losbude und das schon leicht antike kleine Kinder-Karussel, welches sich ( mit etwas lauteren Lagergeräuschen als noch im letzten Jahr ) an der Ecke beim alten Schulhaus drehte.

Für gute Blasmusik sorgten am Samstag die Musikfreunde aus Duttenberg, wobei der Gegenbesuch in Duttenberg auf dem Bockbierfest bereits absolviert wurde, und seit langen Jahren auch mal wieder die Musikfreunde aus Allfeld, wo wir in diesem Jahr den Kontakt mit dem Auftritt beim Pfingstfest wieder knüpfen konnten. Die Allfelder schafften eine Superstimmung im Zelt und gaben Zugabe um Zugabe. Der Glas-Stiefel, welchen die Allfelder mit zu den Auftritten nehmen wurde von uns auch regelmässig gefüllt und so fand der Samstag im Zelt einen stimmungsvollen Ausklang.

Durch bewährte HelferInnen und ganze Helferteams erfolgte die Versorgung der Gäste auch an der Waffelbude, dem Weizenbier und Pilsstand und etwas später auch an der Wein- und Sektprobe. Dort gab es den im letzten Jahr erstmals angebotenen Aperol-Mix, welcher eine weitere Nachfragesteigerung erfuhr, sodass über die beiden Tage die Tankstellen in der Krummen Ebene ausgekauft wurden, reichten doch die schon mit entsprechend Reserve zum Vorjahr geplanten Vorräte hinten und vorne nicht aus.
Die scharfe Wurst vom Lattasch-Stand, bzw. das dortige Team ( … da muss man Nerven haben ! ) wartete dann zu vorgerückter Stunde auf Kundschaft aus und von vor der Bar. Dort wurde dann von Einigen versucht, den persönlichen Zustand durch Zufuhr von Nahrung wieder zu verbessern – teilweise gelang dies – allerdings nicht immer …
Die altersbedingte Verlagerung der Aktivitäten von „zwische de alde Kerch und de Schul“ Richtung Wein-/ Sektstand fand dann in gewohnter Weise statt. Ab 22:00 / 22:30 Uhr konnte man aber doch eine Jacke oder Weste „vordrache“.

Durch Herrn Pfr. i. R. Schneider wurde am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein der Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Jakobus zelebriert. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Musikfreunde aus Höchstberg wieder in hervorragender Weise. Wieder hatten sich viele Gottesdienstbesucher auf dem Platz im Zentrum des Festes eingefunden um so den Sonntag zu beginnen. Wallfahrer wurden mit einem Pilgertrunk versorgt. Der anschliessende Frühschoppen war gut besucht und Höchstberg machte noch Unterhaltungs-Musik für unsere Gäste über die Mittagszeit.
Während der Kirche liefen bereits die Vorbereitungen und die Salatproduktion für den Mittagstisch, welcher wiederum guten Zuspruch fand. Neben klassisch Spätzle mit Soß und Spiessbraten, gab es diesen Mittagstisch auch in der Bauernecke als Angebot mit einem Schnitzel. Insgesamt ging über die Mittagszeit sowohl in der Bauernecke bei Erhard und Team als auch im Hauptzelt einfach der „Punk ab“.

Nachdem Alois Zink die Höchstberger Musiker verabschiedet, und sich nochmals für die gelungene Gottesdienstumrahmung und den ebensolchen Frühschoppen bedankt hatte, hatten wir von 13:30 Uhr für eine Stunde den Flinataler Alphornbläser engagiert, welcher vor dem Biergarten mit verschiedenen Titeln unsere Gäste unterhielt und so auch für Kurzweil sorgte.

Dann folgte die typische „saure Gurken-Zeit“ auf jedem Fest – diese wurde genutzt, um an den Theken und Grills alles wieder nach dem „Run“ am Mittag auf Stand zu bringen und für die Vesperzeit und den Abend vorzubereiten. Auch nutzte der eine oder andere diese Zeit, um sich ein Mütze Schlaf zu gönnen, bevor es am Abend wieder rundging.

Musikalische Akteure in unserem Zelt waren dann im Verlauf des Sonntags noch die Musikkameraden des MSV Bachenau e. V. und zum Abschluß die Gundelsheimer Bläsergruppe. Beide Kapellen verstanden es hervorragend, im Zelt wieder mit flotter Musik für grossartige Stimmung zu sorgen.

Montags erledigten wir dann – wieder bei „Frosch“-Wetter – diesmal teils extrem – den Abbau und am Abend Uhr erinnerte nichts mehr an die Hektik und den Umtrieb und die Geschäftigkeit der beiden Tage. Im Schulhof saßen wir dann noch einige Zeit beisammen und stärkten uns ( unter anderem auch mit einem speziellen Ohren-Salat ).

Für die Mithilfe beim Abbau besten Dank an alle – besonders möchten wir aber unsere Rentner nicht unerwähnt lassen – hier hatten wir mit Anton Dobhan, Karl Ortwein, Karl Lamminger, Helmut Kolb, Hubert Lamminger und Rudi Schuster eine tolle Unterstützung!

Abschließend allen Anwohnern, den Kuchenspendern, Herrn Pfr. i. R. Schneider, den Gastkapellen, unseren flexiblen Lieferanten, Holger für die Beschallung, der Stadtverwaltung, dem Bauhof, der Firma BEKO-Ladenbau, unseren Gastkapellen, der Waffelbuden-Besatzung, dem Cafe-Team, der Wein- und Sektproben-Mannschaft, den Zapferinnen und Zapfern im Weizenbier- und Pilswagen, der Karussel- und Losbuden-Betreuung, der Salat-Mannschaft mit „Läufer“ Hubert Knobel, der Bauernecke-Crew, den Backhaus-Piraten und der Lattasch-Truppe und kurzum allen auch nicht genannten Helferinnen und Helfern, aber natürlich besonders unseren Gästen ( und den vielen Stammgästen darunter ) …….einen „Herzlichen Dank !!!“

Erfreulich war wieder die grosse Hilfsbereitschaft aller, und der Umstand, dass auch unser nunmehr 32. Tiefenbacher Strassenfest ohne „Randale“ verlief und wir alle einfach ein schönes Fest feiern konnten.

Die Vorstandschaft wünscht nun eine schöne und erholsame Ferien- und Urlaubszeit! Geniesst die kommenden Wochen und kommt alle gesund wieder, falls die eine oder andere Urlaubsreise geplant ist !

( … und No. 33 kommt bestimmt !!!! )

Norbert Gurt

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